Leitartikel November 2021

Heart Leaf Autumn (Foto: pixabay.com)

Nun ist er da, der November – für viele Menschen ein grauer, trister Monat. Die meisten Bäume sind kahl, das Wetter ist grau und nass, erster Schnee fällt.

Nun ist er da, der November – für viele Menschen ein farbiger, freudiger Monat. Ein Geburtstag steht an, die Gartenbeete sind für die Winterruhe vorbereitet und man hat endlich Zeit für ein gutes Buch in der einen und eine Tasse Tee in der anderen Hand.


Im November ist auch die Zeit, einen individuellen Adventskalender zu basteln oder den Adventskranz herzustellen.
Der November ist also Ansichtssache – man kann ihn so oder so anschauen, ihn fürchten oder sich auf ihn freuen.
Und mit vielem ist es ähnlich: Die einen begrüssen jede technische Neuerung, andere verwünschen sie. Die einen lieben Marshmallows und Spinat über alles, andere ekeln sich davor.
Auch mit Jesus ist es so. Die einen lieben und verehren ihn, für andere war (und ist) er ein Ärgernis.
Aber Gottes Liebe ist nicht so oder so. Sie ist einfach. Sie gilt allen. Sowohl im April wie auch im November. „Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16; www.bibleserver.com)
Das Kirchenjahr geht diesen Monat zu Ende – mit der Adventszeit beginnt ein neues. Eine gute Gelegenheit, sich das Jahr durch den Kopf gehen zu lassen und darüber nachzudenken, wo und wie Gott in diesem Jahr seine Liebe gezeigt hat.

Sarah Fakhoury, Sozialdiakonin
Bereitgestellt: 01.11.2021     Besuche: 74 Monat   Verantwortlich für diese Seite: Alexa Ulrich-Bachmann