So könnte man das Leben von König David in heutiger Umgangssprache betiteln.
David, der jüngste Sohn Isais, der auf den Feldern die Schafe des Vaters hütete, wurde König von Israel. Als der Prophet Samuel zu Isai kam, weil er von Gott den Auftrag hatte, einen der Söhne zum König zu salben, wurde David nicht einmal herbeigerufen. Warum sollte der Jüngste wichtig sein?, schien die Familie zu denken.
Wie gross war da die Überraschung, als Samuel keinen der älteren Söhne zum neuen König berufen konnte. Auf Nachfragen gab Isai zu, noch einen Sohn zu haben. Und als David kam, wusste Samuel: Das ist der neue König. Denn der Mensch sieht zwar die äussere Erscheinung, die beeindrucken mag – aber Gott sieht das Herz. Gott sieht das, was wirklich zählt.
Und dass David ein gutes Herz hatte und seinem Gott treu war, bewies er in verschiedenen Situationen. Er war der Einzige, der den Mut hatte, gegen den Riesen Goliat zu kämpfen und sein Volk zu befreien. Nicht, weil er stark war – aber weil er einen starken Gott hatte und dem vertraute.
Und auch als der noch amtierende König Saul David das Leben schwer machte und ihn sogar mehrmals umbringen wollte, behielt David sein Vertrauen in Gott und in seinen guten Plan. David nahm es nicht selbst in die Hand, Saul zu töten – auch nicht, als sich ihm zweimal die Gelegenheit bot. Er wusste: Zu Gottes Zeitplan würde der Thron frei und David – wie versprochen – König.
Die Kindertage fanden zweimal statt – vom Sonntag bis Dienstag und nochmals vom Mittwoch bis Freitag, um möglichst vielen Kindern die Gelegenheit zu geben, daran teilzunehmen.
Und sie nahmen teil – mit Freude und Begeisterung, zum Teil schon zum x-ten Mal in Folge. Ja, wer mit fünf Jahren das erste Mal dabei ist und bis und mit sechster Klasse jeden Sommer kommt, erlebt viele Kindertage. Und mit der sechsten Klasse ist nicht Schluss – als Oberstufenschüler/in und Lehrling ist man herzlich willkommen, als Jungleiter oder Jungleiterin dabei zu sein. Vielen Dank euch, die ihr diese Aufgabe in diesem August wahrgenommen habt. Ohne euch wäre es nicht so rund gelaufen.
Und herzlichen Dank auch allen Frauen, die als Leiterinnen mitgewirkt haben. Zum Teil auch schon zum x-ten Mal. Was wären die Kindertage ohne euch?
Übrigens: Neue Leiterinnen und auch Leiter – wer sagt denn, dass Kindertage nur von Frauen durchgeführt werden können? – sind jederzeit willkommen. Denn ohne Team funktioniert diese letzte Woche in den Sommerferien nicht. Ohne Team können wir den Kindern überhaupt keine Kindertage anbieten...
Meldet euch bei Interesse (ob Leiter/in oder Jungleiter/in) bei Andreas Bissegger (andrea.bissegger@pastoralraum.ch) oder Sarah Fakhoury (diakonat@evang-a-b-m.ch).
Wer noch mehr über die Kindertage wissen möchte, darf gerne auf den beiden Lagerblogs in die Kindertage eintauchen:
» Lagerblog Sonntag bis Dienstag
» Lagerblog Mittwoch bis Freitag